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Rheumatische Erkrankungen

Mindmap Rheuma
Mindmap Rheuma

Natürlich werde ich mich hier, in meinem Blog auch mit Krankheitsbildern beschäftigen. Da ich selbst in einer der größten deutschen rheumatischen Fachkliniken arbeite, habe ich jeden Tag Patienten, die eine rheumatische Erkrankung haben und erst lernen müssen, damit umzugehen oder die es bereits seit klein auf tun. 

 

Patienten die an Rheuma erkrankt sind, haben oftmals einen sehr hohen Leidensdruck, da es psychisch, wie auch körperlich doch zu starken Einschränkungen kommt.

 

Ich möchte euch hier, in diesem Beitrag dieses Krankheitsbild etwas näher bringen. Welche Arten gibt es? Was für Symptome oder Beschwerden kann man haben? Ich werde euch auch, da ich aus der Branche komme, die Hilfsmittelversorgungen näher bringen.

 

Rheuma, was ist das überhaupt?

Wenn jemand sagt, dass er Rheuma hat, denken die meisten direkt an die Bezeichnung "Rheumatoide Arthritis" oder wirklich nur an den Oberbegriff "Rheuma". Bei der Volkskrankheit Rheuma, glauben viele, dass es nur diese eine Art von Krankheit gibt. Dies ist ein Irrglaube, unter dem Oberbegriff Rheuma fallen eine Vielzahl an rheumatischen Grunderkrankungen.

 

Die hauptsächlichen Beschwerden sind am Stütz- und Bewegungsapparat zu beobachten. Die bekanntesten Beschwerden sind Gelenkschmerzen, weshalb mancher auch vom "Gelenkreißen" spricht, da viele Patienten davon berichten, dass es sich so anfühlt, als ob das Gelenk auseinander reißen würde.

 

Leider umfasst Rheuma nicht nur Krankheiten als solche, sondern betrifft es auch Gelenke oder Gelenkkapseln, wie auch Knochen, Sehnen, Muskeln oder auch das Bindegewebe kann beeinträchtigt sein. Selbst Gefäßentzündungen können zum sogenannten Rheuma zählen. Eine rheumatische Erkrankung kann in jedem Alter auftreten. Ich arbeite sowohl mit 1-jährigen Kleinkindern, wie auch mit 99-jährigen Erwachsenen. 

 

Sehr viele der Erkrankungen verlaufen chronisch, dass heißt, es können oft schwere Komplikationen drohen, wo selbst die innere Organe betroffen sind. Es kann bis zu einem Nierenversagen führen, wobei dies nur selten passiert.

 

Rheuma ist eine eine Autoimmunerkrankung, genau wie z.B. Diabetes bekämpft der Körper sich selbst. Bis heute haben die Forscher, wie auch bei Krebs nicht herausfinden können, wieso der Körper das macht. Allerdings können die Patienten wenn es früh genug diagnostiziert wird, gut medikamentös eingestellt werden. Ich sehe jeden Tag, wie Menschen mit dieser Erkrankung zurecht kommen, auch wenn dies bedeutet, dass es einige Einschränkungen mit sich bringt. Selbst Kinder, die damit von klein auf aufwachsen gehen super professionell damit um. Diese Kinder, sind meist in jungen Jahren, schon sehr weit in der Entwicklung, da sie so früh lernen müssen, was es bedeutet solch eine Erkrankung zu haben. Bis heute bewundere ich diese Kinder/Jugendlichen sehr dafür. 

 

Mittlerweile gibt es für die Patienten super Therapien, wie Physiotherapie, Wärme oder Kälte Behandlungen. Aber auch Hilfsmittel, wie eine gute Einlagenversorgung bringen diese Patienten oft weit nach vorne.

 

Welche Arten von Rheuma gibt es?

Zu den rheumatischen Erkrankungen zählen rund 200 verschiedene Formen. Diese kann man "GROB" in 3 Untergruppen aufteilen.

 

- rheumatische Arthritis (meistens Entzündungen in den Gelenken)

- Arthrose (Verschleiß von Gelenken)

- Weichteilrheuma

 

In allen 3 Untergruppen sind damit schmerzen am Bewegungsapparat, also von Gelenken, Muskeln oder Sehnen verbunden.

 

Bei der Arthritis wird wiederum danach unterschieden, ob lediglich ein Gelenk, bis zu fünf Gelenke oder sogar mehr als fünf Gelenke betroffen sind. Letzteres, also Polyarthritis scheint eher eine Frauenkrankheit zu sein, die vorwiegend in den Wechseljahren(ab einem Alter von ca. 50 Jahren) auftritt. Frauen sollen viermal häufiger davon betroffen sein als Männer. Der Beginn der Erkrankung soll sehr schleichend sein, dass heißt, es beginnt oftmals mit Hand- oder

Schulter schmerzen, Finger werden steif und man fühlt sich müde und abgeschlagen. Wenn die morgendliche Fingersteifigkeit mehr als 30 Minuten anhält, spricht viel für Arthritis. Betroffen sind die Fingergelenke, aber auch die wichtigsten Fußgelenke und zwar immer paarweise, am gleichen Gelenk auch der anderen Hand oder des anderen Fußes.

Wer sich für Fallzahlen interessiert, es gibt sehr viele Studien hierzu. Eine habe ich euch mal hier verlinkt: 

 

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Daten-und-Fakten/Rheuma-in-Zahlen.html

 

Hier findet ihr für einige rheumatische Varianten die Studienzahlen inklusive Quellenangaben.

 

Die Arthritis wird durch einen Test der Blutsenkung (also der Trennung von Blutplasma und roten Blutkörperchen im Labor festgestellt), sowie durch Berechnung des Rheumafaktors, das ist der Nachweis von Autoantikörpern im Blut. Rheuma ist, wie bereits oben beschrieben eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass das Immunsystem sich gegen den eigenen Körper wendet. Wieso dies so ist, weiß man in der Forschung bis heute noch nicht abschließend.

 

Männer sind diejenigen, die von einer schweren Form der Arthritis, wie zum Beispiel Morbus Bechterew, betroffen sind. Hierbei versteift sich die Wirbelsäule. Die Krankheit beginnt oftmals um das 20. Lebensjahr und ist teilweise genetisch bedingt. Häufige Anzeichen dafür sind oft tief sitzende Rückenschmerzen in der Nacht, also nicht nach der Bewegung, sondern in Ruhephasen, sowie eine steife Gangart mit tapsigem kleinen Schritten (ist immer schwer es zu beschreiben, denn in der Praxis könnte ich es euch einmal vormachen). Der Unterschied zum Bandscheibenvorfall ist, dass die Rückenschmerzen verschwinden, sobald man in die Bewegung kommt.

 

Es kommt auch vor das die Arthritis auch in Kombination mit Formen der Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt. Dies sieht man dann häufig an Kopf, Ellenbogen, Knien, Po-Falte, Schamlippen, Bauchnabel oder auch an den Füßen.

 

Im Unterschied zur einer Arthritis ist die Arthrose, (der Gelenkverschleiß an Knien, Händen und Hüften) nicht entzündlich, aber sehr häufig genetisch bedingt. Oft fangen bei Frauen die Endgelenke der Finger an sich zu entzünden. Dort können sich sich dann so kleine Knötchen bilden.

 

 

 

Quelle Meisterschulkurs 2015 Anatomie
Quelle Meisterschulkurs 2015 Anatomie

Therapie Ansätze

Die optimale Vorbeugung ist in solchen Fällen, viel Bewegung aller Gelenk. Wenn ihr einen guten Physiotherapeuten an der Hand habt, fragt ihn mal nach Übungen oder schaut mal im Internet nach Videos. Hier gibt es eine ganze Menge dazu.

 

Bei den meisten Patienten mit rheumatischen Entzündungen sollte mit Eis gekühlt werden. Bei uns im Krankenhaus, wird mit Kaltlufttherapie gearbeitet, dabei werden einzelne Gelenke gezielt mit einem Druckluftstrom von – 160 Grad Celsius behandelt. Auch hier kann die einsetzende Schmerzlinderung für weitere gelenkmobilisierende Therapiemaßnahmen genutzt werden, oder auch mit der recht bekannten Kältekammer. Es gibt insgesamt 2 Kammern, in der 1 Kammer geht es darum, sich an die Kälte zu gewöhnen mit - 60 Grad Celsius- Die Hauptkammer hat eine Temperatur von - 120 Grad Celsius. Hier läuft man nur in Badekleidung, Kopf und Handschutz , einen ganz kurzen Zeitraum herum. Wichtig ist, man muss hier in Bewegung bleiben.

 

Es gibt aber auch Patienten, denen eher die Wärme gut tut, am besten durch Wassergymnastik oder Örtlichkeiten in denen eine wärmeres Klima herrscht als in Deutschland.

 

Ge­gen Arthrose kann man mit Wärme und Gymnastik, sowie mit Moorpackungen Linderungen erzielen. Was ich unseren Kunden/ Patienten auch gerne empfehle,  sind etwas größere Körnerkissen (Traubenkörner/Kirschkörner). Auch ein warmes Bad ist immer sehr angenehm.

 

Die Ärzte greifen nur in ganz schweren Fällen zu Medikamenten. Diese Medikamenten werden Biologicals genannt oder man greift zu dem klassischen Kortison. Bei älteren Menschen kann Kortison zu Gefäßentzündungen führen, bei jungen Leute stellt es die Weichen für Osteoporose (Knochenschwund) oder, bei entsprechender Veranlagung, auch für Diabetes. 

 

Zur Vorbeugung kann man durch Ernährungsumstellung einiges umgehen. Hierbei sollte man einfach ein bisschen mehr darauf achten, was man isst.

Gibt es auch Hilfsmittel für Rheumatiker?

Ergänzend zu den ganzen Behandlungskonzepten, gibt es natürlich auch eine große Vielzahl an Hilfsmitteln die hier zum Einsatz kommen können. Da ist natürlich die Frage, welches Körperteil oder welche Gelenke hier besonders stark betroffen sind.

 

Viele stark betroffene Rheumatiker, sind über jede Entlastung im Alltag froh und freuen sich, wenn ein bestimmtes Hilfsmittel Ihnen eine Hilfe ist, natürlich freuen diese sich auch, wenn sie ihre Selbständigkeit erhalten und nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein müssen.

 

Im Bereich der Hände, sind die Ergotherapeuten die richtigen Ansprechpartner, diese fertigen individuelle Handorthesen an um die Gelenke zu entlasten, für die Finger gibt es die sogenannten Schwanenhalsringe um ein wenig der Verformung der Finger entgegen zu wirken. Die Ergotherapie kann euch zum Beispiel in den folgenden Punkten unterstützen:

 

  • Funktionelle Einzeltherapie, Manuelle Therapie
  • Arm-Schulter-Training
  • Gelenkschutztraining
  • Hilfsmittelberatung
  • Thermische Anwendungen  (Kryo-/Wärmebehandlung z.B. mit Rapssamen) 

 

Wenn ihr zu dem Punkt mehr erfahren wollt, solltet ihr euch mal mit einem Ergotherapeuten in eurer Nähe in Verbindung setzten. Da ich selbst in einer Fachklinik arbeite, kann ich euch natürlich auch unsere ERGO- Abteilung empfehlen, allerdings kommt nicht jeder aus dem Ruhrgebiet oder dem Münsterland und ich bin sicher, dass es bei euch auch super Therapeuten gibt, die euch da gut therapieren können.

 

Zu allen anderen Köperteilen/-gelenken seit ihr natürlich im Sanitätshaus oder beim  Orthopädieschuhmacher gut aufgehoben, hier gibt es leider immer ein paar schwarze Schafe unter den Betrieben (in welcher Branche gibt es die nicht!), aber auch sehr viele Gute.

 

Dort bekommt ihr unter anderem folgende Hilfsmitte,  die ihr für euch gebrauchen könnt:

 

  • Bandagen für Hand, Ellenbogen, Knie oder Sprunggelenk (Orthesen Versorgungen)
  • Kompressionstherapie für Beine und Arme (Kompressionsarm-, Kompressionsstrümpfe)
  • Individuell hergestellte Orthesen für die Füße, Beine und auch die Hände (z.B. Innenschuhorthesen)
  • orthopädische Einlagen 
  • orthopädische Schuhzurichtung (Umbau eines Konfektionsschuhs z.B. Schuherhöhungen, Sohlenversteifung mit Mittelfußabrollhilfe)
  • orthopädische Maßschuhe individuell gefertigt nur für den einen Patienten)
  • Rheumatiker Schutzschuhe (ähnlich wie Diabetiker Schutzschuhe)
  • Zehenorthesen bei Fehlstellungen einzelner Zehen

 

Bei Einlagen werden jetzt natürlich einige Barfuß Fans sagen, wieso Einlagen? Einlagen schwächen doch die Muskulatur und und meine Füße ruhen sich darauf aus. Ja, da habt ihr natürlich nicht ganz unrecht, ABER es gibt sehr viele Menschen mit starken Fußdeformitäten, bei denen es einfach nicht mehr anders geht. Diese Menschen können absolut nicht mehr ohne eine Einlage laufen, da der Fuß sich so stark deformiert hat und diese nur noch schmerzen bei  laufen haben würden (wenn diese überhaupt noch so laufen können). Ich habe sehr viele Patienten, die zu mir kamen und sagten, dass sie nicht mal mehr 10 m ohne schmerzen laufen können. Wichtig ist es hierbei, dass man die Einlage auch ordentlich macht und dem Fuß an der Stelle eine Unterstützung gibt, an der er diese auch benötigt. Ich weiß, dass es sehr viele Schuhtechniker oder Sanitätshäuser gibt, die nur mit Fertigrohlingen arbeiten. In dem Fall kann dies absolut keine Wirkung erzielen! Jeder rheumatische Fuß ist anders und jeder muss eine spezielle Einlage bekommen um den Fuß zu betten, zu stützen und zwar so wie er es benötigt.

 

Mein Standpunkt zum Thema Einlagen und mein Beruf als Orthopädieschuhmacher-Meister

 

Ich selbst empfehle den Menschen die gute Füße haben, natürlich mehr Barfuß zu laufen und auf die richtigen Schuhe zu setzten, damit diese keine Einlagenversorgung benötigen (Das ist mir sehr wichtig!). Wieso sollte ich jemanden eine Einlage andrehen, wenn er diese überhaupt nicht benötigt? Es gibt aber auch diese Patienten, die diese einfach benötigen um am Leben teilhaben zu können.

 

Ich mache in so einem Fall aus der Einlagen Beratung eher eine Fußberatung und Aufklärung, dies ist natürlich nicht von jedem Patienten gewünscht, da er es vielleicht von zuhause gewohnt ist, sofort das zu holen was der Arzt ihm sagt.

 

Ich bin selbst ein Fan vom Barfuß laufen und gesunden Schuhen wie z.B. Minimalschuhen. Das rechnen mir sehr viele Kunden/Patienten auch hoch an, dass ich nicht nur verkaufen will. Natürlich lohnt sich das auch, weil wenn die Kunden/Patienten zufrieden sind, werde ich weiterempfohlen.

 

 

 

In den Sanitätshäusern gibt es eine große Menge an speziellen Alltagshilfen die eine Krankenkasse zwar nicht übernimmt, aber die doch eine große Erleichterung geben. Ich zähle jetzt nicht alles auf, aber hier mal eine kleine Liste, die wir bei uns verkaufen und ich weiß, dass diese sehr gut funktionieren.

 

  • Messer, Gabel, Löffel oder Scheren mit dicken Griffen extra für Rheumatiker
  • Brotmesser mit speziellen Griffen
  • Spezielle Dosenöffner, da die Menschen mit den Verformten Handgelenken so etwas nicht mehr aufbekommen
  • Stift Verdickungen/Verbreiterungen
  • Sitzkissen/ Keilkissen
  • Unterarmgehstützen, Gehstöcke
  • Anziehhilfen für Schuhe, Strümpfe und Kompressionsstrümpfe
  • Sitzkeil-, Mobil- und Nackenkissen
  • Therapierapssamen  oder Therapieknete für Handübungen
  • und vieles mehr.

 

Fazit

Wir wissen jetzt " Ungefähr" was Rheuma ist und wie es sich zeigt. Wir kennen eine kleine Anzahl an verschiedenen rheumatischen Erkrankungen. Jeder ist für seinen Körper und seiner Gesundheit selbst verantwortlich, deshalb schaut nicht weg, wenn ihr Anzeichen auf eine solche Krankheit haben könntet, sondern lasst es medizinisch abklären und habt die Gewissheit. Entweder es ist alles gut und ihr könnt weiter machen wie bisher, oder ihr seit dann sofort in der richtigen Betreuung. Es gibt wirklich gute Mediziner, auch viele die ich schon kennen lernen durfte, die ein wahnsinniges Fachwissen auf dem Gebiet haben.

 

Mein Opa selbst war stark vom Rheuma betroffen und oft im Krankenhaus. Jedes mal, nach den ganzen Therapieanwendungen ging es ihm körperlich, wie auch seelisch deutlich besser, da er dadurch mehr am Leben teilhaben konnte.

 

Wer selbst Rheumatiker ist und sich noch schlecht beraten fühlt oder hierdrüber mehr Informationen haben möchte, dem kann ich noch die Seite der Rheumaliga empfehlen. Dort gibt es viele Experten, Interviews und vieles mehr.

 

http://rheuma-bewegt-uns-alle.de/

 

Wenn euch noch etwas fehlt oder ich euch mal beraten soll zwecks Hilfsmittelversorgungen meldet euch einfach bei mir!

Einfach hier klicken (Kontakt)

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Der Blogger

Mein Name ist Patrick, ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und habe 2 wunderbare Kinder.

Ursprünglich wollte ich meine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker machen, allerdings musste ich diese nach dem 1. Lehrjahr aufgrund einer Allergie gegen Öl- und Schmierstoffe abbrechen. Durch Zufall bin ich dann an meinen jetzigen Beruf geraten nachdem ich ein Praktikum gemacht hatte.

Das Ursprungsziel war es eine handwerkliche Ausbildung zu machen um danach zur Berufsfeuerwehr zu gehen, da ich dies ja schon ehrenamtlich mache, allerdings hat mich damals eine Sportverletzung zum umdenken gebracht.

Im Jahr 2006 habe ich meine Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher begonnen und 2010 erfolgreich abgeschlossen. 

Nachdem ich dann über mehrere Arbeitgeber zu meinem jetzigen gekommen bin, habe ich gemerkt, dass dieser Beruf für mich einfach eine Berufung ist die mich voll und ganz erfüllt,  weil ich hier den Menschen helfen kann und meine Kreativität freien lauf lassen darf, deshalb war für mich klar, hier machst du deinen Meisterbrief.

Von 2013 bis Mitte 2021 war ich in einer Klinik eigenen Orthopädischen Werkstatt beschäftigt, in der ich seit meinem Meisterbrief 2015 die Schuhtechnik leitete und integrieren durfte. Die Klinik ist eine der führenden rheumatologisch/orthopädischen Fachklinik in Deutschland. Die Zeit in der Sendenhorster Klinik war für mich die prägenste Zeit, hier wurden alle meine jetzigen Interessen und die liebe zum Beruf in die richtigen Wege gelenkt. 


Allerdings hat es mich aus Familiären Gründen, sowie der beruflichen Weiterentwicklung im Sommer 2021 jetzt nach Unna in die Hansestadt geführt. Hier leite ich jetzt als Werkstattleiter die Orthopädieschuhtechnik.

Aller Anfang ist schwer! Der Weg hierher war nicht immer einfach für mich. Aber ich würde um keinen Preis der Welt etwas ändern wollen. Meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin - und ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Und genau das, kann ich jetzt an meine Patienten/Kunden weitergeben. 


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